von Felix Krieger, Eichendorff-Gymnasium, Koblenz
Carl Mand (geb. 27.10.1811 in Horchheim, gest. 28.08.1892 in Koblenz) gründete, nach achtjähriger Ausbildung zum Klavierbauer in Wien, ein zunächst kleines, aber, aufgrund der hohen Qualität der gebauten Klaviere und Flügel, rasch expandierendes Unternehmen. Bis zu seinem Tod schaffte es Mand seine Fabrik weltbekannt zu machen. Er darf sogar das Prädikat Hoflieferant führen und liefert vielen Menschen innerhalb und außerhalb Deutschlands seine sehr begehrten Musikinstrumente. Auch nach seinem Tod ist der Aufwärtsschwung des Unternehmens ungebrochen. Es expandiert weiter und erfährt erst durch den ersten Weltkrieg folgenschwere Einbußen. Die Weltwirtschaftskrise 1930 führt schließlich zum Aus des Koblenzer Betriebs und beendet eine fast hundertjährige Erfolgsgeschichte der Klavierbaukunst
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